safetyone begleitet Sie im Aufbau der gesetzlich geforderten Arbeitssicherheit

Wir erarbeiten mit Ihnen ein komplettes System zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Dabei halten wir uns an die EKAS Richtlinie 6508 und den 10 Elementen der ASA. Mit uns erfüllen die gesetzlichen Anforderungen und senken Ihre Unfälle, Ausfalltage und Versicherungsprämien.

Die Unfallpyramide

Auf statistisch 30’000 unsicheren Handlungen und Bedingungen am Arbeitsplatz geschieht 27’000 mal nichts oder beinahe etwas – nochmals Glück gehabt. Aber 3’000 mal sind die Folgen gravierender und bedürfen einer Behandlung – wenn auch nur mit einem Pflaster. Darunter wiederum 300 Fälle in denen ein leichter Unfall mit Ausfalltagen folgt. 30 Unfälle daraus sind schwerwiegend und ziehen bleibende Invalidität mit sich und daraus folgt 1 Todesfall.

Lassen Sie es nicht darauf ankommen!

Statistik hin oder her. Wie die Würfel fallen liegt in Ihrer Entscheidung!

Grafik: safetyone

Ziel des Sicherheitssystems (10 Elemente nach EKAS 6508)

Mit der Inkraftsetzung der ASA-Richtlinie (EKAS 6508) soll eine Entwicklung gefördert werden, welche langfristig zur Senkung der Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten führt.

Diese Richtlinie konkretisiert die Pflicht der Arbeitgeber zum Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit gemäss Artikel IIa Absätze I und 2 VUV und die Massnahmen zur Förderung der systemorientieren Prävention von Berufsunfällen und Berufskrankheiten (Arbeitssicherheit) sowie des Gesundheitsschutzes.

Gesetzliche Verpflichtung Arbeitssicherheitssysteme bereitzustellenGrafik: EKAS Richtline 6508 (suva)

Wer ist gesetzlich zu einem Arbeitssicherheitssystem verpflichtet?

Grundsätzlich sind folgende Unternehmen gesetzlich zu einen Arbeitssicherheitssystem verpflichtet:

  • Unternehmen mit besonderen Gefährdungen und 10 oder mehr Mitarbeitenden.
  • Unternehmen mit besonderen Gefährdungen und weniger als 10 Mitarbeitenden. Für diese Unternehmen gelten reduzierte Anforderungen.
  • Unternehmen ohne besondere Gefährdungen mit 50 oder mehr Mitarbeitenden
  • Für Unternehmen ohne besondere Gefährdungen und mit weniger als 50 Mitarbeitenden ist der Beizug von Spezialisten der Arbeitssicherheit freiwillig. Jedoch müssen auch diese Unternehmen die Bestimmungen der Unfallverhütungs-Verordnung (VUV) und der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (ArGV3) einhalten.

Was sind besondere Gefährdungen gemäss SUVA

  • Arbeiten ohne örtlich festen Arbeitsplatz – Arbeiten mit hoher mechanischer Gefährdung
  • Arbeiten mit Absturzgefahr – Arbeiten im Sonderbetrieb / bei Instandhaltung
  • Allein arbeitende Personen – Manuelles Bewegen von Lasten, ungünstige Körperhaltungen und -bewegungen
  • Technische Einrichtungen und Geräte gemäss Art. 49 Absatz 2 VUV – Hoch-, Tieftemperaturen (klimatische Belastungen)
  • Arbeiten unter Tag (Tunnelbau) – Arbeiten unter Druckluft – Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre – Brennbare Flüssigkeiten, Gase, Stäube
  • Explosivstoffe, Pyrotechnik
  • Gesundheitsgefährdende Stoffe und Zubereitungen 1
  • Biologische Agenzien mit Gefährdungspotential
  • Ionisierende Strahlung – Nichtionisierende Strahlung
  • Laser
  • Elektrisierung
  • Hand-Arm- und Ganzkörper-Vibrationen
  • Gehörgefährdender Lärm
  • Arbeiten mit erhöhtem Berufsunfallrisiko durch das Überhören von Signalen
  • Arbeiten mit heissen und kalten Medien mit hohem Berufsunfall- oder Berufskrankheitenrisiko

10 Elemente des ASA Konzepts für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und der betrieblichen Gesundheitsförderung

  1. Sicherheitsleitbild, Sicherheitsziele …stehen am Anfang jeder Verbesserung
  2. Sicherheitsorganisation …regelt die Aufgaben und Kompetenzen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz
  3. Ausbildung, Instruktion, Information ..befähigen zu richtigem Handeln
  4. Sicherheitsregeln …schaffen Klarheit
  5. Gefahrenermittlung, Risikobeurteilung …zeigt auf, wo es gefährlich werden kann
  6. Massnahmenplanung und -realisierung …eliminiert oder reduziert die Gefahren
  7. Notfallorganisation …hilft, den Schaden in Grenzen zu halten
  8. Mitwirkung …heisst, die Betroffenen zu Beteiligten machen
  9. Gesundheitsschutz …sorgt für menschenfreundliche Arbeitsbedingungen (Hygiene, Ergonomie, Arbeitszeiten, kein Stress usw.)
  10. Kontrolle, Audit …überprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden